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Mechanik der Krise - und wie bitte gehts da raus?

WienDer Beginn einer Diskussion - gemeinsam Fragestellungen erarbeiten und hoffentlich Antworten finden.

Fragst du dich auch:
  • Sind die Griechen schuld, oder mehr die Iren?
  • Was heisst hier systemisch?
  • Wird alles gut, wenn wir fest auf die Schuldenbremse steigen?
Fragen über Fragen, jeden Tag werden es mehr. Einfache Antworten sind nicht in Sicht. Interessiert?
Am Samstag den 26.11.2011 um 14:00
wollen wir damit beginnen unsere und auch deine Fragen zu diskutieren.

KPÖ Landstraße
Baumgasse 29
1030 Wien
Tel: +43 676 9009511

Ausserdem:
Samstag 26.11.2011 ab 16:00
und
Sonntag 27.11. 11:00 - 14:00
Bücherflohmarkt! (Sozialistika, Geschichte, Romane, Ramsch,...)
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Noch ein Vorschlag zur Finanzierung der Gratis-Öffis

WienKarlheinz Hora, SP-Verkehrssprecher im Wiener Gemeinderat, kritisierte vor ein paar Tagen ÖVP-Vorschläge zur Wiener Verkehrspolitik als "Wünsche ans Christkind", denn - so Hora - "wie immer gibt es keinerlei Überlegungen über eine sinnvolle und realistische Finanzierung dieser Vorschläge."

Dazu Susanne Empacher, Bezirksrätin der KPÖ: "Attraktivere öffentliche Verkehrsmittel in Wien und sogar Gratis-Öffis sind finanzierbar, wenn z.B. die U-Bahn-Steuer, welche Unternehmen zu bezahlen haben, erhöht würde. Gegenwärtig bezahlen Dienstgeber pro beschäftigten Arbeitnehmer pro Woche 0,72 Euro. Eine Verdoppelung dieser Abgabe, die kein einziges Unternehmen in den Ruin treibt, würde (berechnet auf rund 800.000 Beschäftigte in Wien) cirka 30 Millionen Euro im Jahr an zusätzlichen Mitteln erbringen."

Empacher weiters: "Mobilität darf kein Privileg des Geldes sein - wer den Autoverkehr zurückdrängen will, der/die muss für Gratis-Öffis ohne wenn und aber eintreten, dies sollten SPÖ und Grüne endlich zur Kenntnis nehmen."

Zum Thema siehe auch Werden die Öffis bald noch teurer?

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Es wird an uns liegen

WienRobert Hobek, Arbeiterkammerrat des GLB, kritisierte in seiner Rede am 1. Mai vor dem Parlament in Wien die Sonntagsreden der SPÖ-Spitzenfunktionäre, denen aber keine Taten folgen.

Hobek erklärte am Ende seiner Rede zur Frage "Was tun?": "Es wird an uns liegen dieser Gesellschaft eine andere Form zu geben, solidarisch zu sein."

Die Rede von Robert Hobek auf YouTube

Video von der 1. Mai Demo in Wien, inkl. kurzer Passagen der Reden der KPÖ-Bezirksräte Susanne Empacher und Josef Iraschko

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1. Mai 2011: KPÖ-Mai-Aufmarsch konnte mit Unterstützung "von Oben" punkten

WienAuf Unterstützung "von Oben" konnte der Mai-Aufmarsch der KPÖ u.a. Gruppierungen in Wien bauen - es gab bis zum Ende der Demonstration keinen Regen bei der sehr gut besuchten Kundgebung.

Fuad Jaber von der KP-Irak/KP-Irak-Kurdistan thematisierte die Geschehnisse im arabischen Raum. Jaber stellte die Frage, wann denn mit einer Militärintervention in Syrien oder in der Türkei zu Durchsetzung grundlegender Menschenrechte zu rechnen sei. Er unterstrich - unter großem Beifall - dass mit militärischer Gewalt gesellschaftliche Probleme nicht zu lösen sind.

Sissi Luif und Julia Kraus, die Spitzenkandidatinnen von KSV-Lili bei der kommenden ÖH-Wahl, thematisierten die triste Situation an den österreichischen Hochschulen und das Thema Prekarität, welches endlich Eingang in die politische Debatte in Österreich finden müsse.

Heftige Kritik an der Politik der Bundesregierung gab es vor dem Parlament in Wien von Robert Hobek, AK-Rat des Gewerkschaftlichen Linksblocks. Hobek kritisierte in scharfen Worten das Agieren der Parteiführung der SPÖ. Hobek: "Fremdengesetze, die den Menschenrechten Hohn spotten, Datenschutzbestimmungen, die grundlegende Bürgerrechte untergraben, und Belastungspakete, mit welchen die Umverteilung von Arm zu Reich fortgesetzt wird, kennzeichnen die Politik der Regierung, auch wenn in Sonntagsreden und am 1. Mai am Rathausplatz viel von sozialer Gerechtigkeit die Rede ist."

Am Ende seiner Rede zitierte Hobek "Ostbahn-Kurti" mit "Passt´s auf Euch auf und lasst´s Euch nix g´folln".

Bilder vom 1. Mai 2011 in Wien

Nachtrag (10. Mai): Video von der 1. Mai Demo in Wien, inkl. kurzer Passagen der Reden der KPÖ-Bezirksräte Susanne Empacher und Josef Iraschko

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Jede und Jeder ist aufgefordert, die politische Verantwortung für die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen

Österreich Rede von Barbara Steiner, die für die KPÖ-Frauen am 19. März auf der Auftaktkundgebung der gemeinsamen Demonstration anlässlich 100 Jahre Internationaler Frauentag sprach

Liebe Mitstreiter_innen!

In den vergangenen Wochen und Tagen haben uns Nachrichten erreicht, die sowohl zur Hoffnung als auch zur Befürchtung Anlass geben: Der mutige Aufbruch von abertausenden Menschen in Nordafrika und der noch ungewisse Ausgang, ein drohender Krieg. Das schreckliche Ausmaß der atomaren Verseuchung in Japan und die Frage, wird der Atomlobby endlich ein Riegel vorgeschoben und auf erneuerbare Energie gesetzt, wird die Wachstumsideologie endlich in Frage gestellt?

Kehrt die Vernunft zurück, die Einsicht, dass die Menschen Teil der Natur sind und jeder Raubbau an ihr die existenziellen Grundlagen zerstört?

Die ganze Rede auf www.kpoe.at zum Nachlesen

Video von der Rede & Demo-Impressionen auf YouTube

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KPÖ kritisiert Verbot der Demonstration gegen den WKR-Ball

WienDidi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich kann mich dem Klubobmann der Grünen Wien, David Ellensohn, und dem Grünen Jusitzsprecher Albert Steinhauser nur anschließen, die das Verbot der Demonstration gegen den WKR-Ball durch die BPD-Wien kritisieren und als `nicht nachvollziehbar´ bezeichnen."

Zach verweist auf das Recht auf Versammlungsfreiheit, welches in der Verfassung festgeschrieben ist - "oder ist die Verfassung nur ein Stück wertloses Papier so wie in Teheran, Ägypten, Tunesien, Weißrussland und anderen Ländern?"

Nachtrag: "Presse-Bericht zum Thema"

Nachtrag zum Nachtrag - 28.1.: Nun verbietet Polizei auch Standkundgebung im Votivpark

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E-Bikes als Wunderwaffe im Kampf für den Klimaschutz?

WienMit insgesamt 300.000 Euro will die Stadt Wien - in Kooperation mit Wien Energie - die Anschaffung von E-Bikes 2011 fördern - verkündeten heute Umweltstadträtin Sima und Vizebürgermeisterin Vassilakou, die diese Maßnahme ebenfalls als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz erachtet.

Sind aber E-Bikes wirklich so "ökologisch", wie die Werbebroschüren jener Firmen, die solche Geräte anbieten, suggerieren? Sind E-Bikes in Wien, welches keine Gebirgsregion ist, wirklich notwendig? Wird steigender Stromverbrauch, wenn E-Bikes zur Massenerscheinung werden (was auf absehbare Zeit natürlich nicht zu befürchten ist), nicht auch den Ausbau der Stromerzeugung nach sich ziehen? Und - last but not least - warum wird eigentlich nicht über die Herstellung und Entsorgung der E-Bike-Akkus gesprochen?

Kurz und gut: Ob E-Bikes (wobei zwischen verschiedenen Systemen zu differenzieren ist, Stichwort: Pedelec) ein sinnvoller und nachhaltiger Beitrag sind, um zu einer Wende in der Verkehrspolitik in Wien zu kommen, darf zur Zeit noch bezweifelt werden. Zur Wunderwaffe des Klimaschutzes dürften E-Bikes mit großer Wahrscheinlichkeit aber sicherlich nicht werden.

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Business as usual

WienVizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner skizzierte heute im Gemeinderat das Wiener Budget 2011. Kernaussage: es gehe "vor allem um Investitionen in Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum, Erhaltung der Lebensqualität und vernünftiges Sparen."

David Ellensohn, Klubobmann der Grünen, stellte fest, dass die Grünen mit dem Wiener Budget "kein Problem" hätten. Die lustige Begründung: im Bundesländervergleich zeige das Wiener Budget "sehr gute Ansätze".

Noch vor einem Jahr hatten die Grünen in Person von Vassilakou das Budget 2010, welches 2011 im wesentlichen fortgeschrieben wird, als "Business as usal" und "falsche Antwort auf die derzeitigen Mehrfach-Krisen" bezeichnet.

Kritisiert wurde damals, dass keine langfristige Investitionsstrategie der Gemeinde erkennbar sei und das von der SPÖ vorgelegte Budget "kein Rezept gegen Rekordarbeitslosigkeit, Schul- bzw. Kindergartenmisere und Klimaschutz-Debakel" beinhalte.

Wir lernen: Die Wiener Grünen sind, trotz hartnäckiger gegenteiliger Gerüchte, sehr rasch zu großen Anpassungen fähig.

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KPÖ unterstützt Demonstration gegen das Belastungspaket am kommenden Samstag

Österreich[image1_left] Schon fast 100 Organisationen und Vereine beteiligen sich an der am 27. November geplanten Großdemonstration in Wien, um ein Zeichen gegen die unsoziale und zukunftsfeindliche Politik der Regierung zu setzen. Auch die KPÖ unterstützt die Demonstration, wie Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, heute erneut betont.

Zach: "Es gilt ein deutliches Zeichen gegen das Belastungs- und Massensteuern-Erhöhungspaket der Regierung zu setzen. Denn statt den von SPÖ und ÖVP ausgearbeiteten Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich braucht es ein großes Konjunkturpaket in den Bereichen Soziales und Bildung und eine Steuerpolitik, die die Banken, die Konzerne und die Superreichen endlich zur Kasse bittet."

Zur Unterstützung der Demonstration durch verschiedene Gewerkschaften sagt Zach: "Ich freue mich. Doch viele Gewerkschaftsfunktionäre haben auch Sitz und Stimme im Nationalrat. Gewerkschafter, die das Budget der Regierung kritisieren, haben die verdammte Pflicht, dem Budget im Nationalrat die Zustimmung zu verweigern."

  • Demonstration: Samstag, 27. November Treffpunkt: 13 Uhr - Urania, Julius-Raab Platz

    Budgetpaket: Faymann will Niederlage als Erfolg verkaufen

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    Zach: Koalition SPÖ/Grüne bringt leider keinen Kurswechsel

    WienWien (OTS) - Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, sieht das Koalitionsübereinkommen von SPÖ und Grünen, soweit die Eckpunkte bisher bekannt sind, als "vertane Chance für einen Kurswechsel in Wien."

    Zach: "Weder werden die Öffis billiger noch kommt es zu einem mehrjährigen Gebührenstopp, obwohl der Stadtwerke Konzern 2009 einen Bilanzgewinn von knapp 60 Millionen Euro realisieren konnte. Von einer Anhebung der unzureichenden und auch von grüner Seite viel kritisierten Mindestsicherung und deren 14x-iger Auszahlung ist keine Rede, die Erhöhung der Mindestsicherung für Kinder um 66 Euro ist ein Tropfen auf dem heißen Stein."

    Dem Bekenntnis dem "öffentlichen Verkehr kommt in Wien höchste Priorität zu" steht das Bekenntnis das bestehende Straßennetz "in einem hohen qualitativen Zustand (zu erhalten)" gegenüber. Die Stadt Wien schließt mit NeuzuwandererInnen einen "Wiener Vertrag" über die Wiener Werte ab - von gleichen Rechte für alle Menschen ohne wenn und aber ist keine Rede. Bzgl. des aktiven und passiven Wahlrecht für alle in Wien lebenden Menschen wird Rot/Grün lediglich Wünsche an die Bundesregierung formulieren.

    Viele grüne Wahler und Wählerinnen werden sich, vermutet Zach, "getäuscht und reingelegt fühlen". Einen Aufbruch und Neubeginn kann Zach jedenfalls nicht erkennen, denn "ein Kurswechsel sieht anders aus".